Gewaltprävention für Kinder ab der Vorschule


Warum brauchen (fast) alle Kinder und Jugendlichen Gewaltpräventionskurse?

Die meisten Kinder erleben im Kindergarten erstmals eine Gruppendynamik. Sie müssen lernen, sich und andere wahrzunehmen, Rücksicht zu nehmen, sich anzupassen und durchzusetzen. Die Erziehenden ergreifen auch hier schon etliche Maßnahmen, um Ihre Kinder vor möglichen Gefahren zu schützen. Die Kinder bekommen zum Beispiel Schwimm- und Verkehrsunterricht und lernen beim Laufrad- oder Fahrradfahren Schutzausrüstung zu tragen.

Aber eines wird dabei viel zu oft vergessen! Was ist mit der Bedrohung durch andere Menschen? Gelingt es die ersten Auseinandersetzungen positiv zu gestalten, steigt die Chance, dass das Kind mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein weiter durch das Leben gehen wird. Wenn es diese aber negativ erlebt, wird es vielleicht unsicher und ängstlich in die Opferrolle abgleiten.

Die positive Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls entscheidet darüber, ob ein Mensch sich frei entfalten kann. So wird er seine Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen. Fehlendes Selbstbewusstsein und ein mangelhaftes Selbstwertgefühl können zu schlechten Leistungen in der Schule, Perspektivlosigkeit und Isolation führen.

Unsere Gewaltpräventionskurse sorgen dafür, dass alle TeilnehmerInnen ihr Selbstbewusstsein deutlich steigern können. Die Kinder und Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Somit werden sie weder Opfer noch Täter von Gewalttaten.

Regelmäßiges Gewaltpräventionstraining auch im Rahmen einer Kooperation als Sportunterricht in Ihrer Schule oder Einrichtung möglich!

Selbstbewusstsein ist erlernbar

Was sind die Ziele unseres Gewaltpräventionsprogramms?

Grenzen setzen, bewachen, verteidigen

Der Gewaltpräventionsunterricht an den Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen vermittelt allen TeilnehmerInnen die Fähigkeit, aktiv ihre eigene Sicherheit zu verbessern.

Weder Opfer noch Täter werden

Durch das Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining erlangen die SchülerInnen mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein. Ihre Ausstrahlung verbessert sich deutlich und sie verlassen damit dauerhaft die Opferrolle.

Anderen helfen

Nachdem die Kinder und Jugendlichen gelernt haben, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen, können sie auch anderen helfen. Sie sind in der Lage, Zivilcourage zu zeigen, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.

Selbstbewusst auftreten

Das sichere Auftreten sorgt dafür, dass die Schüler nicht mehr bedroht oder angegriffen werden. Und sie können das neu gewonnene Selbstbewusstsein in viele andere Lebensbereiche übertragen.

Herausforderungen annehmen

Es wird ihnen zum Beispiel leichter fallen, Aufgaben an der Tafel zu lösen, Gedichte vorzutragen oder Referate zu halten. Sie können sich später im Berufsleben besser präsentieren, was die Chancen auf einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz erhöht.

Ziele erreichen

Wie erreichen wir diese Hauptziele? Durch einen Unterricht der praktische Lösungsvorschläge trainiert und darüber hinaus auch noch viel Spaß macht.

Sichere Schüler für eine sichere Zukunft!

Inhalte der Gewaltpräventionskurse sind u.a.

  • Was ist Gewalt? Wie entsteht sie? Und wie kann ich ihr möglichst Gewaltfrei entgehen?
  • Wie strahle ich Sicherheit aus, so dass ich erst gar nicht als Opfer in Betracht komme.
  • Wie trainiere ich meine natürliche Intuition?
  • Wie schaffe ich es, dass Zeugen mir helfen?
  • Welche effektiven Selbstverteidigungstechniken sind schnell erlern- und umsetzbar?
  • Wie verteidige ich mich gegen körperlich stärkere Angreifer?
  • Wie unterscheidet sich Selbstbehauptung von Selbstverteidigung?
  • U.v.m.

Unser neues Modul 5

Damit möchten wir uns einem der wichtigsten aber auch zugleich schwersten Themen und Herausforderungen zuwenden und zwar in Form eines Zusatzmoduls (Modul 5), welches wir ab Oktober 2025 als Pilotprojekt bis Dezember 2026 kostenlos anbieten werden. Hierzu möchten wir Schulen aller Klassen ansprechen.

Das Modul 5 soll physisch und psychisch zusammenführen was zusammengehört:

  • LehrerInnen/ ErzieherInnen der beteiligten Kinder
  • Direkt mit den jeweiligen Kindern beteiligte SozialarbeiterInnen und Pädagogen/Innen
  • Die Eltern der Kinder

Wie wir aus der Evaluation unserer Kursformate schnell erkannt haben, lernen die Kinder und Jugendlichen, die in unseren Modulen vermittelten Inhalte sehr schnell. Allerdings stoßen sie auf die Problematik, dass weder LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen noch Eltern an diesen Kursen teilnehmen und dadurch oftmals das nötige Verständnis und Wissen fehlt, die Kinder weiter zielführend und vor allem gemeinsam anzuleiten. Im schlimmsten Fall hören die Kinder vier unterschiedliche Vorgaben, wie sie sich in bestimmten Situationen zu verhalten haben. Das Resultat ist oft Verzweiflung, Frustration, mangelndes Vertrauen, das Gefühl alleine mit seinen Problemen zu sein und alles falsch zu machen, egal wie man es macht. Schlussendlich hören die Kinder gar nicht mehr erst zu und handeln wie zuvor auch. Die einen bleiben in ihrer Opferrolle hängen, einige resignieren, die anderen leben die natürliche Sortierung nach dem Recht des Stärkeren.

Das möchten wir mit unserem Modul 5 zukünftig verhindern! Das Modul 5 ist natürlich für alle freiwillig und soll in unserem Fachzentrum für Gewaltprävention in Walldorf oder an einem anderen neutralen Schulungsort stattfinden. Dieses Modul wird von uns vollständig angeleitet und moderiert werden und sollte ebenfalls auch als Austausch betrachtet werden. Hier werden unter anderem die Inhalte der 4 Module erläutert und zusammengefasst, die die Kinder zuvor durchlaufen haben. Es werden aber auch Erklärungen geliefert, warum die Kinder handeln sollten wie wir es unterrichten. Denn eine der am häufigsten getätigten Mitteilungen aller Beteiligten war die Aussage, man wisse nicht wie man in den unterschiedlichen Situationen reagieren solle.

Das wollen wir nun ändern und übernehmen die Zusammenführung der Gruppen und bieten funktionale Lösungsvorschläge. Bei Einrichtungen mit einer negativen festgefahrenen Vorgeschichte können wir auch MediatorInnen oder/ und unterschiedlichstes Beratungspersonal zur Lösung in das Modul einbringen. Mit dem Angebot des Modul 5 in Ihrer Einrichtung ist dann auch endgültig Schluss mit Darstellungen, man würde sich nicht oder nicht ausreichend kümmern, man hätte keine AnsprechpartnerIn oder man hätte keine Ahnung gehabt was man hätte machen können. Egal ob LehrerInnen, Eltern oder PädagogenInnen, jeder entscheidet für sich, kann aber bei Nichtteilnahme die Verantwortung nicht weiter bei anderen suchen.

Eine äußerst entscheidende Ausgangsposition!

Aber das Modul 5 hat noch viele weitere positive Nebeneffekte wie zum Beispiel, dass jede/r Teilnehmer oder Teilnehmerin die Möglichkeit hat, seine persönliche Sicherheit und Selbstbehauptung zu verbessern. Aber auch in einen direkten und vor allem persönlichen Dialog mit den anderen Bereichen und TeilnehmerInnen zu treten (kein Zoom oder andere Onlineformate). Nur das hierdurch erzeugte gegenseitige Verständnis wird in Zukunft die Grundlage einer offenen aber auch fairen Kommunikation unter den Erwachsenen sein, in der die TeilnehmerInnen zusammen und zum Wohle der Kinder an einem Strang ziehen und auch wissen worauf es ankommt. Selbst wenn nicht alle Personen teilnehmen, wird die Masse nicht nur zusammen interagieren, sondern für das gemeinsame Ziel zusammenarbeiten. Denn nur so gewinnen alle, was der Kern unserer Module ist. Als neutrale Einrichtung haben wir nicht nur Zugang zu allen Teilnehmergruppen, sondern bilden auch einen zusätzlichen Anlaufpunkt, wenn es doch im Nachhinein zu Schwierigkeiten kommt. Ob persönlich bei Ihnen vor Ort, telefonisch oder in unserem Fach- und Ausbildungszentrum in Walldorf. 100% Diskretion und Professionalität sind Ihnen stets versichert.

Machen Sie Ihre Einrichtung zur

gewaltfreien Zone

Gerne unterrichten wir in Ihrer Einrichtung Kinder, Lehrende, Erziehende und Angestellte. Hierzu kontaktieren Sie uns einfach, wir werden mit Ihnen zusammen ein auf Sie abgestimmtes Angebot erstellen, welches Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Eine gute Stimmung und auch Spaß sind dabei inklusive.

Gerne bieten wir Ihnen unsere Kurse auch als private Gruppe in unserem Fach- und Ausbildungszentrum in Walldorf (Baden) an (ab zwölf TeilnehmerInnen).

Hier können Sie sich einige der vielseitigen und umfangreichen Bewertungen zu uns durchlesen.

Warum Sie ausgerechnet zu uns kommen sollten? Das erfahren Sie genau hier!

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!